Wie einem das Leben Haltbarkeit vorgaukelt,
da klebte der erste Fleck am Kleid,
da sammelte sich der erste Schuss in der Hose.
Beschwingt, unbescholten und dieses Vernarrtsein.
Bis tout à trac das Herzlein schmerzhaft aus dem Beutel zu zucken droht,
aus weißgottgefälligen Gründen.
Es pendelt sich zwar wieder ein,
das missverständliche Zucken,
nach tiefen, langen Atemzügen.
Beim Anblick aufs Ende des Sees der Endlichkeit, wiederrum,
pirscht eine Extrasystole nach der anderen wie Detonationswellen ans Ufer.
Dann muss man sich schnell verlieben, weil es alle tun,
in die schönsten Symmetrien.
Die herausgestülpten Fraktale hinnehmen.
Den roten Kreismittelpunkt als Ausgangspunkt nehmen,
darin versinken, sich fragen, wieso man die Ränder nicht mehr ausmachen kann, dabei waren sie früher doch so glatt und dick, die Grenzen sicher.
Man verlegt für eine Weile den Kummer.
Ein Busen da, eine Lippe hier.
Ein Schenkel hier, eine Schulter da.
Und wenn das nicht genug war –
die Hemmungslosigkeit alles, nur nicht hemmungslos,
sieht man sich plötzlich mit Gehstock und Monokel
und einer unterbezahlten Pflegerin,
die einem den faltigen, alteingesessenen
Arsch auf die Klobrille hebt und ohrenbetäubend anweist:
jetzt a a machen, nicht viel pressen!
Wir wissen, was letztes Mal passiert ist!
Ja, das wissen wir allzu gut,
wir wissen auch, was das Ende birgt.
Während die letzten Mühseligkeitsjahrzente ab und zu
als quotidianer Fiebertraum durch den Hippocampus zappen,
als wäre alles nur eine schlechte Werbung zwischen einem noch schlechteren Film.
Das denkt man also in sich gestülpt, während die Falten einen zudecken,
während dir der Damm sorgfältig abgewischt und der Zipfel vorm ausgeleierten Rektum bewässert wird.
Du, dein Arsch und die Klobürste habt die schlimmsten menschlichen Hervorbringungen gesehen.
Du verstehst das Geschrei der Kleinkinder nun, sie stehen auch mit naiver Egozentrik und Hüftdysplasie im Ungewissen. Sie haben noch nicht das vernommen, wovon du wünschtest, es wäre dir nie vor die Augen geflogen, dennoch bist du wie sie.
Viel hat man gesehen, sagt man sich.
Viel weiß man nun.
Mehr auch nicht.
Eines gelernt hat man wohl –
sich den Pöker noch selbst putzen können, ist goldwert.
Deshalb ist der Aufstieg von Katze zur Bastet vielleicht auch nicht verkehrt.